parto Zukunftswerkstatt Akademie
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Aus Wis­sen Kön­nen ma­chen:

Klima­ge­recht – Le­ben – Kön­nen

Open Friday:

  • 15. Mai 2020: Er­mu­ti­gen­des On­line-Zu­kunfts­Ca­fé Ergebnisse
  • 22. Mai 2020: Ak­ti­vie­ren­des Online-De­signCa­fé

Open Tuesday:

  • 23. Juni 2020 abgesagt: Vernetzendes Online-KlimaCafé aktuell Einladung
  • August 2020 (Termin wird im Juli festgelegt): Vernetzendes Online-KlimaCafé

Al­len ist klar: Die Nut­zung fos­si­ler Ener­gie muss auf­hö­ren! Wenn der in Mil­lio­nen Jah­ren als Koh­le, Er­döl und Erd­gas ge­la­ger­te Koh­len­stoff schlag­ar­tig wie­der in die At­mo­sphä­re kommt und zu­gleich die Ent­wal­dung wei­ter Flä­chen vor­an­schrei­tet, ist das mensch­li­che Le­ben nicht mehr mög­lich. Alle wis­sen das.

 

Aber jetzt zwingt uns der men­schen­ge­mach­te Klima­wan­del, aus dem Wis­sen Kön­nen zu ma­chen: Ent­wi­ckeln wir unser Kön­nen, ein gu­tes Le­ben zu füh­ren! Doch was ge­nau ist ein gu­tes Le­ben? Wo ler­nen wir es? In der Schu­le, in der Fa­mi­lie, in der frei­en Zeit, im po­li­ti­schen En­ga­ge­ment?

 

Lernziele

Eine Lern-Her­aus­for­de­rung für al­le: Ich pas­se mich indi­vi­du­ell und wir pas­sen uns ge­sell­schaft­lich (als Schu­le/Stadt­be­woh­ne­r/Bür­ge­rin Eu­ro­pas) an, ein kli­ma­neu­tra­les Le­ben zu füh­ren.

 

Der pas­sen­de The­men­fo­kus ent­steht in der On­line-Zu­sam­men­arbeit aus den eige­nen Fra­gen und Be­dürf­nis­sen wie auch aus de­nen der an­de­ren Teil­eh­men­den.

 

Es wird kon­kre­te Er­fah­rung ver­mit­telt, wie zü­gig, zen­triert und rasch es mit dem ge­mein­sa­men Ler­nen klappt, wenn man mit trans­pa­ren­ten „Kön­nens-Zie­len” agiert (im nach­fol­gen­den Ab­schnitt Hin­ter­grund­wis­sen nä­her aus­ge­führt).

 

Durch die Teil­nah­me ver­grö­ßert sich die Ver­net­zung mit Men­schen je­den Al­ters, die am glei­chen The­ma „dran sind”. Eige­ne Ide­en er­hal­ten in­ten­si­ve Rück­kopp­lung – neue Ide­en „schä­len sich her­aus”.

Inhalte / Methoden

Of­fe­ne The­men­bei­spie­le: Le­ben oh­ne Auto – Ve­ga­ne Er­näh­rung – Ge­rech­te Res­sour­cen­ver­tei­lung – Wirk­sa­me Kli­ma­po­li­tik – Kli­ma­ge­rech­te Wirt­schaft – Vor­bild­li­che Klima­schu­le – Zu­kunfts­fä­hi­ge Le­bens­wei­sen – usw. Die The­men ent­wi­ckeln sich aus In­ter­es­sen der Teil­neh­men­den.

 

Wir bil­den „Lern­ge­mein­schaf­ten” in einem vir­tu­el­len Zu­kunfts­Ca­fé, ver­teilt auf zwei Ter­mi­ne. Pass­ge­naue Im­pul­se von Ex­per­t*in­nen wer­den re­cher­chiert und in­te­griert in eine in­ten­si­ve Klein­grup­pen­ar­beit.

 

Die bei­den Ter­mi­ne bau­en auf­ein­an­der auf:

 

Ver­netz­te Er­kun­dun­gen – Zu­kunfts­Ca­fé (15.05.):

 

  1. Kli­ma­ge­recht! Wel­che po­si­ti­ven Er­fah­run­gen will ich tei­len? Wel­che Un­si­cher­hei­ten er­fah­re ich bei mir und an­de­ren?
  2. Le­ben! Was möch­te ich in Zu­kunft kön­nen – in Be­zug auf mei­ne Schu­le, mei­nen Un­ter­richt, mei­ne Lern­um­ge­bung, mein Le­ben?
  3. Kön­nen! Wel­che Un­ter­stüt­zung kön­nen wir uns vor­stel­len, um un­se­re The­men tie­fer und ge­konn­ter zu be­arbeiten?

    Ge­ziel­te Pla­nun­gen – De­signCafé (22.05.):
     
  4. Res­sour­cen! Fach­wis­sen tei­len und Er­fah­run­gen aus­tau­schen! Wie kön­nen wir Si­cher­heit er­lan­gen was zu tun ist?
  5. Pla­nung! Kon­kre­te Schrit­te skiz­zie­ren und das neue Kön­nen fest­ma­chen! Wie kön­nen wir in vie­len Be­rei­chen Ein­fluss neh­men?
  6. Um­set­zung: Wirk­sam ko­o­pe­rie­ren und ver­ab­re­den! Wie kön­nen wir ge­mein­sam wei­ter­kom­men?

Rahmen

Par­ti­zi­pa­tion „live” an 2 mit­ein­an­der ver­knüpf­ten Ter­mi­nen im Ab­stand von einer Wo­che. Je­weils 5-8 Teil­neh­men­de wer­den wech­seln­den „Ar­beits­ti­schen” zu­ge­ord­net und ver­bin­den Kaf­fee­ge­nuss mit Ver­stän­di­gung. Zwi­schen 1. und 2. Ter­min wer­den neue in­halt­li­che Im­pul­se aus­ge­ar­bei­tet und Fach­leu­te den Lern­grup­pen zu­ge­ord­net.

  • Frei­tag 15.05.2020
  • Frei­tag 22.05.2020

je­weils 16:00-18:00 Uhr

 

Wir ar­bei­ten mit dem Kon­fe­renz-Tool ZOOM und „Break­out Rooms”. Sind Sie da­mit noch un­ge­übt, er­hal­ten Sie auf Wunsch vor­ab gra­tis eine kur­ze Ein­füh­rung.

 

Frei­wil­li­ge Ko­sten­be­tei­li­gung zwi­schen 5 und 20 € pro Ter­min. Für Schü­le­r*in­nen/Aus­zu­bil­den­de kos­ten­los. Ma­xi­mal 50 Teil­neh­men­de, bit­te recht­zei­tig vor­mer­ken: →

klimagerecht @ openfriday.de

Hinter­grund­wis­sen

Aus sys­te­misch-päd­ago­gi­scher Sicht lässt sich die er­stre­bens­wer­te Vi­si­on, die Kli­ma­kri­se zu stop­pen, mit „Kön­nens-Zie­len” folgendermaßen be­schrei­ben:

  • Ich kann lernen die zu­künf­ti­ge Welt in Gang zu hal­ten, Pro­ble­me kol­lek­tiv zu lö­sen und die Welt ak­tiv mit­zu­ge­stal­ten.

  • Ich kann mir die Qua­li­tät des Rei­sens ge­nau­so gut wie jetzt oh­ne den Be­sitz eines eige­nen Autos vor­stel­len.

  • Ich kann ler­nen, mich mit Le­bens­mit­teln zu er­näh­ren, die kli­ma­neu­tral er­zeugt wur­den und glück­lich ma­chen.

  • Ich kann al­les Koh­len­di­oxyd, des­sen Frei­set­zung mein Le­ben ver­ur­sacht, wie­der zu­rück in das öko­lo­gi­sche Gleich­ge­wicht der na­tür­li­chen Res­sour­cen ein­brin­gen.

  • Ich kann meine Mit­men­schen da­für ge­win­nen, auch in ih­rem eige­nen Le­ben „Kli­ma­bau­stel­len” zu de­fi­nie­ren und dar­an zu ler­nen.

  • Ich kann zur po­li­ti­schen Um­set­zung von kli­ma­ge­rech­tem Wirt­schaf­ten bei­tra­gen – mit er­for­der­li­chen Re­geln, die die Frei­heit nicht ver­rin­gern, son­dern er­hö­hen.

  • Wir kön­nen ge­mein­sam ver­bind­li­che „Kli­ma­re­geln” ent­wi­ckeln, die so über­zeu­gend Sinn ma­chen, so­dass die meis­ten Men­schen sie frei­wil­lig ein­hal­ten...

Kooperation

Ver­an­stal­ter und Im­puls­ge­ber*in­nen sind Petra Eickhoff, Inga Feuser, Lea Fiestelmann und Stephan G. Geffers (Köln), Oliver Wagner (Wuppertal), Rainer Kopp (Dortmund), Rainer Wackermann (Bochum) und Dr. Michael Wildt (Münster):

  • FESCH Fo­rum El­tern und Schu­le, Ein­rich­tung der Po­li­ti­schen Bil­dung (Dort­mund),
  • IfpB In­sti­tut für päd­ago­gi­sche Be­ra­tung, Pädagog*innen als Mittler zwischen Theorie und Praxis (Mün­ster)
  • parto Zu­kunfts­werk­statt Aka­de­mie für Par­ti­zi­pa­tion und Or­ga­ni­sa­tions­ent­wick­lung (Köln)
  • Scientists for Future (Wuppertal)
  • Teachers for Future (Köln)
  • Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie; Think Tank für Nach­hal­tig­keits­for­schung (Wuppertal)

 

Weitere Unterstützer*innen sind: Ger­man­watch (Bonn), Ge­werk­schaft Er­zie­hung und Wis­sen­schaft (Or­ga­ni­sa­tions­be­reich Schu­le Frank­furt/Main). Wei­te­re In­sti­tu­tio­nen und Ini­tia­ti­ven können sich be­wer­ben, um den Kreis der Im­puls­ge­be­r*in­nen zu erwei­tern.

→ Kontakt

Empfohlen

Das Online-ZukunftsCafé von parto ge­hört zu den em­pfoh­le­nen Fort­bil­dun­gen auf dem Por­tal des Mi­ni­ste­ri­ums für Schu­le und Bil­dung des Lan­des NRW und der Land­schafts­ver­bän­de Rhein­land und West­fa­len-Lip­pe:

 

Greta Thun­berg spricht auf dem Welt­wirt­schafts­fo­rum:

Mehr Wissen...

Wikipedia:

German­watch und in­ter­na­tio­na­le Ko­o­pe­ra­tions­part­ner:

  • Kli­ma­schutz-In­dex (KSI, Cli­mate Change Per­for­mance In­dex)
    • „...ein un­ab­hän­gi­ges Kon­troll­in­stru­ment, um die Kli­ma­schutz­be­mü­hun­gen von 57 Län­dern und der EU zu mes­sen. Da­mit ver­bes­sert er die Trans­pa­renz in der in­ter­na­tio­na­len Kli­ma­po­li­tik und er­mög­licht einen Ver­gleich der Kli­ma­schutz­leis­tun­gen und Fort­schrit­te der ein­zel­nen Län­der.”
  • Kli­ma-Ri­si­ko-In­dex (KRI, Glo­bal Cli­mate Risk In­dex)
    • „...zeigt, wie stark Län­der von Wet­ter­ex­tre­men wie Über­schwem­mun­gen, Stür­men, Hit­ze­wel­len etc. be­trof­fen sind. Un­ter­sucht wer­den die mensch­li­chen Aus­wir­kun­gen (To­des­op­fer) so­wie die di­rek­ten öko­no­mi­schen Ver­lus­te. Ja­pan, die Phi­lip­pi­nen und Deutsch­land wa­ren 2018 am stärk­sten von Ex­trem­wet­ter­er­eig­nis­sen be­trof­fen.”

Politik bewegen:

Mehr Handeln...

Wupper­tal-In­sti­tut:

  • Kli­ma­wan­del be­gren­zen
    • „Die fos­si­le Ära be­en­den, den Kli­ma­wan­del un­ter 2 Grad Cel­si­us stop­pen – das ist mach­bar mit dem En­ga­ge­ment vie­ler Ak­teu­re in Län­dern, Städ­ten und Un­ter­neh­men, einer fai­ren, in­ter­na­tio­na­len Kli­ma­po­li­tik und einem CO2-ar­men Le­bens­stil.”
  • In­ter­na­tio­na­le Kli­ma­po­li­tik 
    • „Effek­ti­ver Kli­ma­schutz er­for­dert einen schnellst­mög­li­chen Um­bau der glo­ba­len Wirt­schafts- und Ge­sell­schafts­sys­te­me”

Klimabewegung:

  • Extinction Rebellion
    • „Wir müs­sen selbst han­deln und die Ver­ant­wor­tung über­neh­men – für un­se­re Um­welt, aber auch für den acht­sa­men Um­gang un­ter­ein­an­der... Un­se­re Be­reit­schaft, un­se­re Emo­tio­nen an­ge­sichts der dro­hen­den Ka­tas­tro­phe wahr­zu­neh­men und an­zu­er­ken­nen, ist ein ent­schei­den­der As­pekt von Ex­tinc­tion Re­bel­lion.”

  • Fridays for Future
    • „Die Klima­krise ist eine re­a­le Be­dro­hung für die mensch­li­che Zi­vi­li­sa­tion – die Be­wäl­ti­gung der Kli­ma­kri­se ist die Haupt­auf­ga­be des 21. Jahr­hun­derts. Wir for­dern eine Po­li­tik, die die­ser Auf­ga­be ge­recht wird.”
  • Greenpeace
    • Ob auf der Stra­ße, vor Ge­richt, in der Po­li­tik – en­ga­gier­te Men­schen set­zen sich für eine le­bens­wer­te Zu­kunft ein. Je­de Ak­tion zählt. Ge­mein­sam kön­nen wir eine Welt er­schaf­fen, in der wir le­ben wol­len.

Umweltprojekte:

  • Gärten für die Zukunft
    • Lehrer*innen, Nachbar*innen, Eltern, Kinder, Mit­ar­bei­te­r*innen der Deutschen Umwelthilfe, Expert*innen und Freiwillige arbeiten zusammen an den The­men Biodi­versi­tät und Perma­kultur, Boden­schutz und Kreis­lauf­wirt­schaft, Stick­stoff­redu­zierung und Phos­phor­rück­gewin­nung, Konsum und nachhaltige Er­näh­rung sowie Klima­schutz und Klima­folgen (Han­no­ver)
  • Projektgarten  WALK
    • „Jugendliche befähigen, aktiv und eigenverantwortlich ihre Zukunft mit zu gestalten – WALK steht  für den Weg, den die Jugendlichen und die Menschen an den Lernorten zusammen vor sich haben und der ge­mein­sam gegangen wird.” (Hannover)

Titel Thesen Temperamente: Deutschland vertrocknet!